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Infos für Familien

Häufig gestellte Fragen zur Erziehungshilfe

An wen können sich Eltern bei Erziehungsschwierigkeiten wenden?

Wenn der private Austausch mit Verwandten oder Bekannten über Erziehungsprobleme nicht mehr ausreicht, können zum Beispiel auch Lehrer/innen oder Erzieher/innen des Kindergartens hilfreiche Hinweise zum Umgang mit schwierigen Erziehungssituationen geben.

Ein weiteres, kostenloses Angebot finden Sie in Erziehungsberatungsstellen, die es in jeder Stadt gibt.

Darüber hinaus bieten aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des örtlichen Jugendamtes Beratungen in schwierigen Situationen mit dem Kind, Jugendlichen oder Heranwachsenden an.

Wie bekomme ich Erziehungshilfe?

Sie beantragen Hilfe beim örtlichen Jugendamt. Dort wird ihre Anfrage eingehend besprochen und im Bedarfsfall gewährt. Die entstehenden Kosten werden grundsätzlich vom Jugendamt übernommen.

Welche Hilfeformen sind im Gesetz vorgesehen?

Ambulante Erziehungshilfe wird auch flexible Hilfe genannt; sie orientiert sich am aktuellen Hilfebedarf und nicht sklavisch an den Paragraphen des Gesetzes. Sie wird maßgeschneidert. Die rechtlichen Grundlagen sind definiert im SGB VIII (Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe), auch Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) genannt.

Dürfen Kinder und Jugendliche auch selbst eine Hilfe zur Erziehung beantragen?

Ja, das können Sie. Einfach zum Jugendamt gehen, nach einem netten Mitarbeiter fragen und von den Problemen erzählen.

Junge Volljährige müssen sogar: Ein Antrag auf Hilfe für Junge Erwachsene kann nur vom jungen Erwachsenen gestellt werden.

Was ist ein Hilfeplangespräch?

Das Hilfeplangespräch dient dazu, die Erziehungshilfe für Kinder, Jugendliche und Familien zu regeln bzw. die Ziele und Rahmenbedingungen der Hilfe festzuschreiben. Es findet zu Beginn der Hilfe und regelmäßig ein bis vier Mal im Jahr statt.

Beteiligte des Hilfeplangesprächs sind

  • die Personensorgeberechtigten (Eltern), das betroffene Kind bzw. der betroffene Jugendliche sowie mindestens ein Vertreter des zuständigen Jugendamtes
  • weitere Mitwirkende entsprechend der Hilfeform (der Erziehungshelfer)
  • nach Fall- und Problemgestaltung weitere mit dem Kind bzw. Jugendlichen betraute Personen (Lehrer, Schulsozialarbeiter, Ausbilder, Ärzte etc.)

Alle beteiligten Hilfeadressaten haben das Recht, sich von einer Person ihres Vertrauens (einem Beistand) begleiten zu lassen. Nutzen Sie die freundliche Mithilfe von Freunden oder Nachbarn. Sie sind vielleicht aufgeregt und unsicher. Ihr Beistand kann Ihnen helfen.

Insbesondere für die betroffenen Kinder und Jugendlichen ist ein Beistand (Freund, Pate) eine große Hilfe, sich aktiv in das Hilfeplangespräch einzubringen.

Ihre Vorbereitung auf das erste Gespräch

Ich freue mich auf unser erstes Gespräch im Rahmen von Erziehungshilfe.

Wie Sie sich vorbereiten können:

  • Stellen Sie bitte alle erforderlichen Informationen und Unterlagen zusammen, die ich benötige, um Ihnen helfen zu können.
  • Bereiten Sie sich auf Fragen vor, die ich Ihnen stellen werde.
    • Was wollen Sie erreichen? Welches sind Ihre Ziele für unsere gemeinsame Arbeit? Wenn Sie am Ende unserer Arbeit sagen würden: „Danke Herr Schmitz, ich bin jetzt genau da, wo ich hin wollte!“: Wo Sind Sie dann? Wie sind Sie dann? Wie sind dann die Beziehungen zu Ihrem Kind / Ihren Kindern? Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen? Ihre Arbeit, Ihre Freizeit?
    • Was haben Sie schon alles getan, um Ihr Ziel zu erreichen oder das Problem zu lösen? Und mit welchem Erfolg?

Infos über mich

Wenn Sie etwas über mich wissen wollen, beachten Sie bitte meinen Steckbrief.

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familien/index.php.txt · Zuletzt geändert: 2019/04/28 17:07 von Hans Karl Schmitz